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Süchte

„Kopf oder Schwanz“ - das ist hier die Frage, wo fängt das an?

Süchte tarnen sich auf so vielfältige Weise, bedienen sich dabei oft auch scheinbar logischer Argumente, aber sie bleiben nicht beim kleinen Finger, auch nicht bei der ganzen Hand.

Den ersten Schritt haben sie schon getan, sie haben sich auf den Weg gemacht, sie haben diese Seite geöffnet.

Glauben sie mir, sie sind nicht alleine mit Ihrer Sucht. Anfällig für Süchte sind wir alle, weil die Sucht sich direkt in unser Belohnungssystem einloggt und als kleiner „harmloser“ Trojaner das gesamte System verseuchen kann.

Der erste Schritt ist die also Einsicht, dass man Hilfe braucht.

Der zweite Schritt bei körperlich wirkenden Substanzen ist die Entgiftung, am besten in einer Klinik.

Der dritte und nächste Schritt ist der Entzug, auch der je nach Sucht meist in einer Fachklinik.

Als vierter Schritt bleibt schließlich die Rückfallprävention, dies geschieht in der Psychotherapie und/oder einer Selbsthilfegruppe.

Die Zahl 4 steht für den Übergang in eine neue Daseinsform, das gilt für jeden, der den Mut hat, an sich zu arbeiten.